Die hierbei beschriebenen Aufsichtsregeln gelten für alle Spielplätze, die ich (mit den mir anvertrauten Kindern) besuche Außerhalb meines Umfeldes trage ich jedoch keinerlei Verantwortung.

 

Ausdrücke „am Spielplatz“ und „auf dem Spielplatz“ seien dabei deutlich zu unterscheiden, sofern meine unentgeltliche Kinderbetreuung nicht im Auftrag der Stadt stattfindet. Mein Umfeld „am Spielplatz“ liegt je nach Aktivität oder Wunsch der Kinder vorwiegend an einer Stelle der angrenzenden Grünfläche oder sonst gelegentlich „auf dem Spielplatz“ selbst.

 

Kinder, die in meinem Umfeld zur Gruppe gehören, haben im Grunde das Vorrecht, „ungestört“ und „gefahrlos“ in Frieden untereinander zu spielen.

 

Infolge vieler Jahren Erfahrung unter Kindern (von Flüchtlingen) in der Öffentlichkeit bin ich im Grunde besser als alle anderen gestellt, um die gesamte Situation in der Gegend mit dem Kinderschutz im Vordergrund zu beurteilen, sofern ich mich täglich und länger als alle Besucher am Spielort aufhalte.

 

„Eltern sehen dann nicht alles, was ich eben selbst unter Kindern sehe“

 

In dieser Hinsicht kann ich, neben Spielregeln, nur nach bestimmten Verhaltensregeln Kinder beaufsichtigen, die mir von ihren Eltern durch „Unterschriften“ anvertraut sind.

 

Andere Kinder, die den Spielplatz besuchen, sind gerne unter meiner Leitung als Gäste oder als Freunde angenommen, wenn sie Voraussetzungen erfüllen, die im Klartext einfach darin bestehen, auf mich "vorbildlich" und "ohne Widerrede" zu hören und dabei keinen Umgang mit denen zu pflegen, die Kinder oder meine Betreuung  oder sonst die Aufsicht gefährden. Unter diesem Aspekt gilt es:

 

„Kein Kind kann meiner Gruppe beitreten, wenn ich seine Eltern nicht gut kenne“

 

„Folglich betreue ich grundsätzlich kein fremdes Kind ohne Begleitung seiner Eltern“

 

Grundsätzlich sind nur Kinder unter Kindern in meiner Gruppe, zwar aus unterschiedlichen Gründen, aber schon deswegen, weil einige Eltern wohl davon ausgehen dürften, wie ihre mir anvertrauten Kinder keine Beziehung zu anderen Erwachsenen haben sollten. Eltern von Kleinkindern können  aber mit Abstand in der Nähe bleiben.

 

Im Rahmen meiner Kinderaktivitäten unter meiner Regie sind alle beteiligten Kinder de facto in meiner Obhut und stellen bei mir nach Außen eine gute Referenz dar, mit dem Vertrauen der Eltern in mir, die mein schutzwürdiges Interesse für ihre Kinder anerkennen. 

 

 „Keiner darf das Vertrauen der Eltern in mir für ihre Kinder in Frage stellen!“

 

Dabei habe ich allein das Sagen, solange Kinder sich in meinem Umfeld befinden. Mit Unterschriften der Eltern bestimme ich prinzipiell, was und mit wem Kinder spielen dürfen.

 

Darüber hinaus empfiehlt es sich, vor denen Abstand zügig halten, die (ohne Belege oder ohne jegliche Grundlagen) gegen meine Kinderbetreuung sprechen. Auf diese Weise trägt jeder unter Kindern und Eltern dazu bei, mein Konzept ernsthaft zu unterstützen.

 

Unter diesem Aspekt sind die mir anvertrauten Kinder ohne Begleitung ihrer Eltern nur dann am Spielort, wenn ich anwesend bin. Dabei haben sie in der Regel stets in „Sichtweite“ zu bleiben.

 

Behördliche Verordnungen, deren Mißachtung eine Gefahr am Leib mit sich bringen könnte, sind darüber hinaus von allen vor Ort zu befolgen.

 

· Fußballspiel ist (vom Landtag) grundsätzlich - auch ohne Verbotsschild - auf allen Spielplätzen in Wiesbaden verboten.

 

· Radfahren ist (von der Stadt) grundsätzlich - nach dem Schild am Eingang - für jeden  „gleich welchem Alter“ auf Spielplätzen in Wiesbaden verboten.

 

Kinder unter meiner Aufsicht erhalten diesbezüglich vor Ort entsprechende Anweisungen und haben keinen Umgang mit denen, die gegen solche Verordnungen verstoßen.

 

Kinder unter meiner Aufsicht dürfen keine Wohnungsschlüssel am Hals oder sonst unbeschützt bei sich tragen. Schlüssel oder wertvolle Sachen werden ggf. bei mir gut aufbewahrt.

 

Kinder unter meiner Aufsicht dürfen Hunden spielerisch streicheln, nur dann wenn ich den Besitzer schon gut kenne, der seinen Hund ordnungsgemäß führt.

 

Kinder unter meiner Aufsicht werden nur mit meiner Erlaubnis und in meinem Beisein von  Erwachsenen oder anderen Eltern evtl. angesprochen.

 

Kinder unter meiner Aufsicht gehen nicht in benachbarte Wohnungen oder sonst in fremder Begleitung zum anderen Spielort im Wohnviertel, jedenfalls nicht ohne Abstimmung zwischen den Eltern und mir.

 

Kinder unter meiner Aufsicht erhalten nach Bedarf nur von mir Getränke und Essen. Alle Kinder werden notfalls (mit Bandpflastern) vor Ort behandelt.

 

Weitere Anweisungen der Situation entsprechend erhalten die Kinder vor Ort. In allen Fällen haben Kinder auf mich zu hören und mich entsprechend zu respektieren, bis sie wieder bei ihren Eltern sind.

 

Eltern, die mit ihren Unterschriften ihre Kinder in meiner Liste eintragen, stimmen zugleich zu, daß ich in erster Linie zu unserem Schutz bestimme, „was“ und mit „wem“ ihre Kinder spielen dürfen. Bei getrennten Eltern verantworte ich nur vor dem Elternteil, der mir das Kind anvertraut. In Familienangelegenheiten mische ich mich aber grundsätzlich nicht ein.

 

Grundsätzlich betreue ich kein Kind, das ohne seine Eltern vor Ort unter Aufsicht einer anderen Person steht oder sonst von einer gegnerischen Person begleitet wird, um im Widerspruch Konflikte zu meiden.

 

Unter diesem Aspekt sei es unabdingbar, wie Kinder von ihren Eltern unterrichtet werden, auf jeden Fall nur auf mich zu hören, wenn sie den Spielort besuchen und mir bereits mit Unterschriften anvertraut sind.

 

Für gefährliche Aktivitäten (Bspl.: Baumklettern nach der SKT über 3 Meter) nehme ich keine Haftung. Hierfür ist dies noch schriftlich von den Eltern zu genehmigen.

 

Bei Unklarheiten oder üblen Nachreden bin ich selbstverständlich als Betroffener und im Interesse meiner Kindergruppe besser gestellt, um stets einen Sachverhalt richtig aufzuklären.

 

Bei Interesse an meiner Betreuung geht es einfacher, mit den Kindern vor Ort mich näher kennenzulernen und diesbezüglich Fragen zu stellen. Die kostenlose Anmeldung der Kinder, die mir anvertraut werden, erfolgt formlos vor Ort mit Eintragung und Unterschriften der Eltern in meiner Liste oder sonst während der Winterpause per E-Mail für ein erstmaliges Zusammentreffen.

 

Es freut mich, wenn sich viele Eltern mit ihren Kindern bei mir vorstellen. Auf Nachfragen kann ich bitte nur per E-Mail gern antworten.

 

Nicht zuletzt sei es begrüßenswert, laufende Informationen über das Geschehen am Spielplatz oder Nachrichten an die Richtung der Eltern auf meiner Pinnwand zu verfolgen.

 

www.pinwand.jardon.info

 

Für Flüchtlingskinder, die besonders betreut werden, sind hier und dort wichtigen Informationen in anderen Sprachen zu holen.

 

Aktualisiert am 05.02.17

Mit dieser Flagge

bin ich vor Ort anwesend.

 Aufsicht

mit Verhaltensregeln